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von den Holzbauprofis

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News über die Themen Holzbau, MHM Massivholzmauer und Baubiologie.

Kommt jetzt die Stadtflucht?

Kommt jetzt die Stadtflucht?

Erstellt: 29 Juni 2020

Im Jahr 430 vor Christus kam über den Hafen von Piräus eine Epidemie nach Athen, die 25% der Stadtbewohner das Leben kostete. Die Oberschicht floh in die Berge und blieb dort noch über Jahrzehnte, bevor sie zurückkehrten und die Stadt wieder zum politischen und administrativen Machtzentrum der Antike ausbauten. Zurück blieb die ärmste Schicht.

Nun verläuft die aktuelle Pandemie bei weitem nicht so gefährlich, zumal insbesondere das Wissen um Hygiene und die heutigen Wohnverhältnisse eine Ausbreitung weitgehend verhindern können. Aber hat das aktuelle Geschehen langfristigen Einfluß auf die Lebensplanung der Menschen und wie entwickelt sich der Immobilienmarkt? Im Jahr 2015 lebten schon 54% der Weltbevölkerung in Städten. Die meisten Prognosen sagten bisher eine weitere Verstädterung voraus.

Das Land Brandenburg erwartete zu Beginn der Krise eine Stadtflucht und verbot den Berlinern die Einreise, selbst wenn diese Immobilien im Umland besaßen. Im Wuhan, wo die Corona-Pandemie ihren Anfang nahm, haben 5 Millionen Anwohner die Stadt gleich zu Beginn verlassen und die meisten sind auch nach der Öffnung nicht zurückgekehrt. Seit der Krise stehen, auch bedingt durch Pleiten und Arbeitslosigkeit, viele Immobilien im Stadtzentrum zum Verkauf. Das Wall Street Journal schrieb am 15. Juni, daß die Immobilienpreise im Umland von New York seit Beginn der Pandemie boomen.

Aus Deutschland gibt es bisher nur eine Studie zur Preisentwicklung von dem Portal ImmoScout24. Dort gibt man sich in den Marktberichten weiter optimistisch. „Die Nachfrage in den deutschen Großstädten bleibt hoch.“ Nach den Daten von ImmoScout24 hat die Corona-Pandemie nicht zu einer signifikanten Verschiebung der Nachfrage von der Stadt in ländlichere Gebiete geführt. Nach einer aktuellen Umfrage von ImmoScout24 haben 70 Prozent der Suchenden derzeit keine anderen Ansprüche an ihr neues Zuhause als vor Corona. Das bedeutet aber, daß immerhin 30% ihre Ansprüche geändert haben. Und das in der Krise gestiegene Angebot weist auf den Wandel zu einem Käufermarkt hin. Die Nachfrage nach Immobilien in Feriengebieten, sowie Eigentumswohnungen mit Terrasse oder Balkon sei darüberhinaus deutlich gestiegen.

Weltweit wurden in den vergangenen Wochen und Monaten positive Erfahrungen mit Homeoffice gemacht. Besonders Mitarbeiter in großen Unternehmen berichten, daß sie auch nach dem Lockdown überwiegend oder ganz im Homeoffice verbleiben sollen. Etliche Unternehmen investieren derzeit in eine entsprechende, digitale Infrastruktur. Für viele wird sich die Frage stellen, ob es unter diesen Umständen noch sinnvoll ist, in der Stadt zu verbleiben. Im Umland kann man für das gleiche Geld großzügiger und mit Garten wohnen. Viele litten extrem unter der gefängnisgleichen Isolation in einer städtischen Wohnung. Familien mit Kindern befanden sich teilweise in einer fast unerträglichen Situation. Viele Mütter in Mehrfamilienhäusern mußten die Kinder wegen der Kontaktbeschränkungen ganztägig im Haus behalten. Und sie hätten sich gewünscht, die Kinder zum Toben in einen Garten schicken zu können. Besonders In Anbetracht der angekündigten, womöglich jahrelangen, Beschränkungen werden viele eine weitere Anfahrt für gelegentliche Arbeitstage im Unternehmen gerne auf sich nehmen. Es ist unschwer zu erkennen, daß diese Option für untere Einkommensklassen nicht zur Verfügung steht, da die Jobs üblicherweise mit Präsenz verbunden sind.

Der Trend zum Leben auf dem Land war auch schon ohne Corona entgegen der allgemeinen Prognosen an vielen Stellen wahrzunehmen. Zum Beispiel in der Schweiz: «Die Schweizer Städte wachsen nur dank der Zuwanderung aus dem Ausland», sagt Martin Neff, der Chefökonom der Raiffeisenbank., während die inländische Stadtbevölkerung zunehmend in das Umland ziehe. Hier zeigt sich, was sich auch in vielen deutschen Städten entwickelt, daß nach Deutschland fließendes Investitionskapital die innerstädtischen Immobilien verteuert. Die Süddeutsche Zeitung berichtete ausführlich über Paris: „Knapp ein Viertel der Bewohner von Paris verbrachte, laut Handydaten, die zwei Monate Corona-Zwangspause auf dem Land. Je nach Vermögensstand im Zweitwohnsitz oder auf dem Klappsofa der Eltern. Auf den Immobilienseiten der Zeitungen konnte man mitverfolgen, wie die Nachfrage nach Häusern mit Garten außerhalb von Paris explodierte. Durch Corona beschleunigte sich, was ohnehin seit Jahren passiert. Die Franzosen entlieben sich von der Stadt der Liebe.“ Die aktuelle Situation verstärkt einen Trend, der vor allem Pariser Familien seit Jahren erfaßte: „Allein zwischen 2014 und 2018 mussten zwölf der insgesamt mehr als 600 Grund- und Vorschulen schließen.“

Städte bieten den Bewohnern in einigen Bezirken Oasen der Ruhe, Geräumigkeit und Lifestyle. Doch diese bevorzugten Stadtteile können sich angesichts der seit Jahren explodierenden, urbanen Immobilienpreise immer weniger Menschen, vor allem mit Kindern, leisten. Dagegen ist das Stadt-Land-Gefälle in Bezug Lifestyle und Kultur immer kleiner geworden. Und das Internet steht überall zur Verfügung. Bei einem Lockdown sind öffentliche Begegnungstätten (Freibäder, Kinos, Theater, Tanzlokale, Bars…) auf dem Land genauso wie in der Stadt geschlossen. In Gegenden, wo der Bewegungsradius eingeschränkt wurde, konnten Eltern ihren Kindern über Wochen nichts als Betonansichten bieten. Die Landbevölkerung hat dann aber immer noch die Natur um sich herum, in der es sich relativ frei bewegen ließ.

Der Immobilienmarkt, besonders bei uns in Deutschland, bewegt sich schwerfällig. Frühestens am Jahresende wird man dauerhafte Markttrends einigermaßen sicher belegen können. Auch wenn allein schon durch die schrumpfenden Büroflächen die Mieten und Immobilienpreise in den Städten wohl nicht mehr steigen werden, darf man nicht das weiter starke Interesse von ausländischen Investoren an urbanen Immobilien übersehen. Doch in Zeiten von Lockdowns, Digitalisierung und Homeoffice wird das Landleben zunehmend attraktiv und die Infrastruktur wird sich verändern.

Architekt(in) / Bauingenieur(in) gesucht!

Architekt(in) / Bauingenieur(in) gesucht!

Erstellt: 29 Mai 2020

Ab sofort suchen wir Sie für kurzfristig startende Projekte, vorrangig für die Bereiche Ausführungsplanung, Vergabevorbereitung und Bauüberwachung in Zusammenarbeit mit der Bauleitung. Perspektivisch kann für zukünftige Projekte auch Entwurfsplanung übernommen werden.

Erfahrung im Holzbau ist von Vorteil, aber nicht Bedingung. Teilzeit ist auf Wunsch möglich.

Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an info@naturholzhaus-oelde.de oder rufen Sie uns an: 02522 89 663 00 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf Sie!

Gartenbewässerung mit Regenwasser

Gartenbewässerung mit Regenwasser

Erstellt: 04 Mai 2020

Unsere Gartenpflanzen benötigen im Sommer oft Bewässerung. Eigentlich ist Trinkwasser dafür zu kostbar. In unserer Klimaschutzsiedlung planen wir deshalb nicht nur Gründächer, sondern auch Regenwasserzisternen für eine Gartenbewässerung ohne Trinkwasserverbrauch. Beregnung aus Regenwassertanks trägt zu einer Erhaltung und Erhöhung des Grundwasserspiegels bei und entspricht den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinien der EU.  Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesumweltamtes.

Wohnen in Holz kompensiert 50 Flüge nach Mallorca

Wohnen in Holz kompensiert 50 Flüge nach Mallorca

Erstellt: 20 April 2020

Da man bei Holzbau natürlich nicht ohne andere Baumaterialien, wie z.B. Glas auskommt. ist es immer aufwendig eine verläßliche Co²-Bilanz für ein ganzen Haus zu erstellen. Experten haben sich im Auftrag des bayrischen Zimmererverbandes der Mühe unterzogen und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel im Baubiologie Magazin.

Holz tötet ganz natürlich Bakterien und Viren ab

Holz tötet ganz natürlich Bakterien und Viren ab

Erstellt: 03 April 2020

Krankheitserreger und Hygiene sind derzeit ein großes Thema. Und das ist gut so. Hätten Sie’s gewußt? Die Oberfläche von unbehandeltem Holz ist viel hygienischer als Metall oder Kunststoff. Das liegt unter anderem daran, daß die im Holz enthaltenem ätherischen Öle, wie z.B. Tannin keimtötend sind. So schützt sich der Baum. Und auch deshalb ist die Luft in Haus aus massiven Naturholz gesünder!

Sie möchten mehr darüber wissen? Hier und hier und hier finden Sie weiterführende Links.

Schon zuhause?

Schon zuhause?

Erstellt: 23 März 2020

Immer mehr Menschen verbringen situationsbedingt ungewohnt viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Dabei rücken neue Fragen in den Vordergrund. Ist meine Wohnungsluft gesund, besonders auch für meine Kinder? Stärkt die Wohnumgebung die Abwehrkräfte oder schadet sie womöglich? Selbstverständlich spielen Bodenbeläge und Möbel dabei eine Rolle, aber natürlich auch die verwendeten Baumaterialien. Unsere Bauherren sind sich sicher daß sie das bestmögliche für ihre Familien eingesetzt haben: Naturreines Holz!

Die von uns eingesetzten Rohbauwände aus massivem Holz kommen ohne Leim und ohne Chemie aus. Mit dem passenden Dämmaterial  aus Holzweichfaser ist die Wand atmungsaktiv und gleicht Wärme und Luftfeuchtigkeit aus. Massives Holz beruhigt die Atemwege und verringert den Hausstaub. Die Atemwege sind vor Austrocknung besser geschützt.

Wir sind übrigens jederzeit weiter für Sie erreichbar.  Unser großzügiger Besprechungs- und Musterraum ermöglicht, Gespräche mit 2 Metern Abstand durchzuführen. Gerne stehen wir Ihnen telefonisch oder schriftlich zur Verfügung, aber natürlich auch über What’sApp oder Skype, wenn gewünscht. Bleiben Sie gesund!